Die Brancheninformationsdienste "persoenlich.com" und "kleinreport.ch" veröffentlichten unlängst Informationen zum neuen, von Ringier geplanten Chart-Radio, einem Hitparadenradio für die deutschsprachige Schweiz mit nationalen und internationalen Charts: Mit Ringier bewirbt sich ein weiteres Medienhaus um zwei DAB-Konzessionen. Da Ringier noch keine Radiosender betreibt, stellt sich das Problem der Konzessionsbeschränkung nicht. Mit Bendicht Luginbühl hat Ringier den Unternehmensberater und ehemaligen Programmchef von DRS 3 und VIRUS an Bord geholt. Er betreut für Ringier die beiden Projekte "Cash Classics" und "ChartRadio", schreiben die Branchendienste.
Es ist anzunehmen, dass "ChartRadio" im Ringier-Konzern auf eine hohe Konvergenz ausgerichtet werden wird und sowohl für die Printtitel des Hauses als auch für künftige TV- und Online-Angebote vernetzte, multimediale Inhalte liefern soll. Von radioplay.ch befragt, verweist der heutige Unternehmensberater und Projektleiter Bendicht Luginbühl auf die anstehenden Konzessionsentscheide des Bundesamtes für Kommunikation: "Es ist zum heutigen Zeitpunkt nicht möglich, zu den Ringier-Projekten Stellung zu nehmen." Immerhin verweist Projektleiter Bendicht Luginbühl auf die unverwechselbare Positionierung eines Chartradios in der Schweizer Radiolandschaft und auf den rasanten Wandel im Technologiesektor: "Die Distributionsvektoren für ein DAB-Radioprogramm von heute werden morgen bereits Distributionsvektoren für noch konvergentere Datenangebote sein.". Mit dem Start des neuen Hitparaden-Radios ist ab 2008 zu rechnen.



